Online Reihe Zeitansagen: Antifeminismus – eine Brückenideologie der extremen Rechten in die Gesellschaft?
Mit der Veranstaltungsreihe „Zeitansagen – neue Denkansätze in krisenhaften Zeiten“ möchten wir in diesen unübersichtlichen Zeiten Orientierung bieten und mehr noch – das Mindset, also festgefahrene Denkmuster und Überzeugungen, aufbrechen und zukunftsorientierte Denkweisen aufzeigen. Neben der Analyse ausgewählter Krisen, die dabei hilft, aktuelle Situationen einzuordnen, suchen wir mit Expert:innen nach Lösungsansätzen „out of the box“, die wieder Mut machen, Zukunft und Welt mitzugestalten.
Gleichstellungspolitik, Frauenrechte und demokratische Kultur geraten zunehmend unter Druck –weltweit und auch in Deutschland. Antifeministische Bewegungen, rechtsextreme Parteien und autoritäre Kräfte diffamieren Gleichstellungsvorhaben, lehnen Geschlechterforschung ab und verbreiten reaktionäre Rollenbilder. Antifeminismus, Sexismus und andere menschenfeindliche Ideologien sind längst keine Randerscheinung mehr, sondern Teil öffentlicher Debatten. Dabei entsteht der Eindruck, dass antifeministische Äußerungen anschlussfähig an Meinungsbilder der „breiten Öffentlichkeit“ sind und daher zielgerichtet als Brückenideologie eingesetzt werden – stimmt das?
Das besprechen wir mit Univ.-Prof. Dr. Birgit Sauer, Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Governance und Geschlecht an der Universität Wien, sowie mit der Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrats, Judith Rahner.

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HINWEIS: Die Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden.

